Bäuerliches Votivbild in der Pfarrkirche von Hattenhofen
Bäuerliches Votivbild in der Pfarrkirche von Hattenhofen

Eine Sage aus Hattenhofen berichtet von einem Landwirt, der nach Mitternacht noch sein Heu einführen wollte. Bis spät in die Nacht hinein lud er sein Fuhrwerk bei Vollmond auf. Als die Glocke aber zwölf Mal schlug, brach ein gewaltiger Sturm auf, der das Fuhrwerk samt Rössern und Bauer in die Lüfte hob und bis in die Gegend um Kempten trug. Dort beruhigte sich um ein Uhr der Wind und ließ die Ladung zu Boden fallen. Der Bauer war verletzt und verschunden, sein Fuhrwerk zerstört. Von seiner Heuladung war gar nichts mehr zu finden. Mit den beiden Rössern konnte er jedoch nichts mehr anfangen. Sie weigerten sich, noch einmal auf das Feld des Bauern zu gehen.
 
Text und Bild: Klaus Wankmiller