V. l.: Hochplatte, Tegelberg, Hoher Straußberg (in Wolken) und Säuling.
V. l.: Hochplatte, Tegelberg, Hoher Straußberg (in Wolken) und Säuling

Die Berge im Landkreis Ostallgäu gehören zum Vilser Gebirge  (im Südwesten) und zum Ammergebirge (im Südosten). Die schroffen Gipfel und Grate bestehen vorwiegend aus Kalkstein. Der höchste Berg des Ostallgäus ist die Hochplatte mit 2.082 m. Insgesamt sind 4 Berge über 2.000 m hoch: die Hochplatte, der Säuling mit 2.047 m, die Krähe mit 2.012 m und der Gabelschrofen mit 2.010 m.


Die Berghänge der Vilser und Ammergauer Alpen sind bis auf Höhen zwischen 1.600 und 1.800 Metern bewaldet. Während sich in den tieferen Lagen vorwiegend Mischwald findet, wachsen in höheren Lagen hauptsächlich Fichten. Im Gebirge gibt es einen Wechsel von Wald und Wiesen, Sonne und Schatten, Wasser und trockenen Hängen. Damit besteht Raum für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten mit unterschiedlichen Vorlieben. So fühlen sich z.B. Gämsen hoch oben in der Allgäuer Bergwelt wohl. Als ausgezeichnete Kletterer wagen sie sich bis in für Menschen unzugängliche Bereiche vor. In Felswänden, die selbst für die Gämse zu steil sind, nistet der Steinadler, ein majestätischer Greifvogel. Und tiefer unten, in den Bergwäldern der Allgäuer Alpen lebt ein anderer, scheuer Vogel: das Auerhuhn.

 

Text und Bild: Landratsamt Ostallgäu