Der Alpsee

Bäche und Flüsse durchziehen unser dichtbesiedeltes Land. Flüsse und Seen sind wesentliche Bestandteile der Landschaft, Lebensraum für Pflanzen und Tiere und Erholungsort für uns Menschen.

 

Unsere Seen: jeder ein Unikat

 

Im Ostallgäu gibt es 39 Seen, die alle frei zugänglich sind und von denen jeder seinen eigenen Reiz hat: Der Alpsee bei Füssen ist zum Beispiel nicht nur der südlichste, sondern mit 62 Metern auch der tiefste der Ostallgäuer Seen. Elbsee und Ettwieser Weiher sind geprägt vom Moorwasser, das sie speist und durch seine dunkle Farbe dafür sorgt, dass sie sich schneller als andere Seen erwärmen und damit als erste zum Baden einladen. Der Forggensee wurde vor über 50 Jahren als Energiespeicher errichtet und ist mit 15,2 km² der größte der Ostallgäuer Seen und damit in ganz Bayern sogar an sechster Stelle. Für die Freizeitnutzung gibt es heute am Forggensee Boots- oder Badestege, Bojen für Wasserliegeplätze für Boote, Anlegestellen der Forggenseeschifffahrt, Campingplätze, Hafenanlagen, Landliegeplätze für Boote und eine Yachtschule.

 

Unsere Flüsse: reich an tierischen Bewohnern

 

Die größten Fließgewässer im Ostallgäu sind zum einen die Wertach und der Lech mit einer Länge von 79,4 km sowie mit insgesamt 134,1 Flusskilometern die Singold, die Kirnach, Gennach, und die Lobach. In den Bächen und Flüssen des Ostallgäus leben neben Kleinstlebewesen wie Schnecken und Insektenlarven natürlich auch viele Fischarten, vor allem Forellen, Äschen, Huchen, Aale, und Hechte.

 

Gewässerschutz

 

Zur Erhaltung und zum Schutz der Gewässer als Lebensraum wurde die sogenannte europäische „Wasserrahmenrichtlinie“ verfasst. Der Landkreis Ostallgäu trägt deshalb Sorge dafür, dass Schadstoffeinträge aus der Landwirtschaft und durch industrielle Abwässer verringert werden sowie die durch Deiche, Begradigungen und Stauanlagen stark veränderten Gewässer wieder in einen guten und natürlichen Zustand versetzt werden.

 

Text und Bilder: Landratsamt Ostallgäu