Biogasanlage, Foto: Volker Thies (cc 3.0), wikimedia commons
Biogasanlage, Foto: Volker Thies (cc 3.0), wikimedia commons

Unter Biomasse versteht man alles, was Pflanzen oder Tiere herstellen. Das kann zum Beispiel Holz, Stroh, Rapsöl oder Gülle sein. Holz kann direkt in einem Ofen verbrannt werden, andere Stoffe wie beispielsweise Gülle werden dazu in einer Biogasanlage vergoren. Dabei wird mit Hilfe von Bakterien Gas produziert, das dann in einem Motor verbrannt werden kann. Im Ostallgäu gibt es eine ganze Menge von Biogasanlagen und auch viele Holzheizungen.

 

Vorteil der Biomassenutzung ist, dass in bestimmten Grenzen die Energie dann produziert werden kann, wenn sie gebraucht wird (also auch nachts oder bei Windstille). Ein Nachteil ist der hohe Flächenbedarf für den Anbau von Pflanzen, die in Biogasanlagen vergoren werden. Diese Flächen fehlen möglicherweise beim Anbau von Pflanzen, die als Nahrung dienen.

 

Text: Landratsamt Ostallgäu